Walterscheid Nockenschaltkupplung K68

Innovationen für mehr Sicherheit!

Die Nockenschaltkupplung K68 / eK68 zeichnet sich durch ein Konstruktionsprinzip aus, das auf der langjährigen Erfahrung und bewährte Technik von GKN Walterscheid aufbaut. Durch ein neues Lagerkonzept wird eine deutlich verbesserte Laufruhe erreicht. Das Schmierstoffvolumen wurde erhöht, und eine verbesserte Dichtung sorgt dafür, dass

  • der Wartungsaufwand
  • der Verschleiß an den Nocken
  • die Verschmutzungsgefahr und
  • der Fettverlust

deutlich reduziert wurde. Hieraus resultiert eine signifikante Steigerung der Lebensdauer und damit der Einsatzsicherheit. Die Nockenschaltkupplung K68 / EK68 bietet somit das optimale Sicherheitskonzept für den einsatz in modernen Landmaschinen mit hohen Betriebsleistungen.

Nockenschaltkupplungen schützen Landmaschinen optimal vor Überlastungen. Dadurch werden Maschinenausfälle, Stillstandszeiten oder Reparaturen vermieden. In der Praxis treten Überlastungen vor allem durch Beschleunigungen, beim Anfahren der Landmaschine, bei sehr großen Betriebsbelastungen durch zu hohe Arbeitsgeschwindigkeit sowie bei Blockaden durch Fremdkörper und Verstopfungen auf.

In den Nockenschaltkupplungen greifen federvorgespannte Nocken radial in spezielle Nuten des Kupplungsgehäuses ein und gewährleisten damit die Übertragung des zulässigen Drehmomentes. Bei einer Überschreitung des eingestellten Kupplungsdrehmomentes werden die Nocken über eine vektorielle Kraftzerlegung in ein federvorgespanntes Schaltringpaar gepresst und mit diesem verklemmt.

Erst nach der Reduzierung der Betriebsdrehzahl auf die deutlich geringere Einschaltdrehzahl der Kupplung rutschen die Nocken automatisch wieder in die Nuten des Kupplungsgehäuses und die Kupplung schaltet wieder ein. Die Nockenschaltkupplungen sichern das eingestellte Drehmoment nur in einer Drehrichtung ab.


Interview zur K68 Kupplung